• Hoffnungswort - Predigten von Pfarrer Andreas Roß

    Selbst ein Blinder sieht mehr

    „Muss nur noch kurz die Welt retten“, hat Tim Benzko mal gesungen. Jesus hat sich mit seinen Jüngern auf den Weg nach Jerusalem gemacht. Für ihn sollte das der letzte Weg sein. Er starb, damit wir leben. Das ist Weltrettung pur. Und dennoch hat der große Weltenretter Zeit für einen Menschen am Wegrand. Und wir sehen: So geht Jesus auch mit uns um. (Lk 18,31-43; 15.2.2026)

    Jesus ist der Herr – und jetzt?

    Johannes, der Autor des Buches „Offenbarung“ in der Bibel, erzählt von einer Vision, in der sich Jesus ihm als Herr und Weltenherrscher zeigte. Daraufhin fiel Johannes in Ohnmacht. Sehr unangenehm. Und doch hat diese Botschaft auch etwas befreiendes. Klingt paradox. Was ist da dran? (Off. 1,9-18; 1.2.2026)

    Advent: Gottes Revier

    Advent heißt: Gott kommt in seine Welt. Klingt gut, aber wir hören gerade im Advent viele Botschaften, die uns für sich vereinnahmen wollen. Doch der Advent ist Gottes Revier. Was bedeutet es, wenn wir merken: „Wir sind hier in Gottes Revier“? (Römer 13,8-12)

    Ewigkeitssonntag: genug Vorrat da?

    Es ist Ewigkeitssonntag. Der Tag, an dem wir Trost suchen angesichts der Gräber, vor denen wir stehen. Und ausgerechnet da geht es um eines der härtesten Gleichnisse, die Jesus erzählt hat: Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Aber Jesus hatte einen Grund, diese Geschichte zu erzählen. Und letztlich hilft es uns, sich dem zu stellen. (Matthäus 25,1-13)

    Alles auf Anfang mit Gott?

    Mit Hiob will sicherlich niemand von uns tauschen. Dieser sprichwörtlich gewordene Unglücksrabe hat schlechte Erfahrungen mit Gott gemacht. Und dann kommt er auf eine Idee, die in der ganzen Bibel einmalig ist: eine Auszeit von Gott. Aber dadurch lernt Hiob plötzlich eine ganz andere Seite von Gott kennen (Hiob 14,1-17).